Der Müller Eisenschmidt errichtete die erste Windmühle – eine Bockwindmühle – 1851 in der Nähe des ehemaligen Gutes an der Straße nach Kauschwitz. Diese Mühle brannte 1864 ab und der damalige Besitzer Schlott suchte einen besseren Standort, da die Windverhältnisse am bisherigen nicht besonders gut waren. Er fand ihn auf der Höhe 489, der jetzigen Drachenburg, und errichtete dort eine hölzerne Holländermühle mit Müllerhaus. Im gewitterreichen Sommer 1887 wurde die Mühle vom Blitz getroffen und brannte vollständig ab. Noch im gleichen Jahr begann man mit dem Bau einer neuen Mühle aus Ziegelsteinen. Heute ist die Mühle als technisches Denkmal ein Museum der Mühlenbaukunst. Hier kann man sehen, mit welcher Fertigkeit das Getriebe hergestellt wurde und wie schwer die Arbeit der Müller in der vergangenen Zeit war. Seit Juli 2008 ist eine neue Ausstellung in der Windmühle zu sehen. Jetzt kann man sich noch besser vorstellen, wie lange es gedauert hat, bis aus dem Getreide fertiges Mehl wurde.